Ein Firmenlogo kann:
- ein schneller Entwurf sein (oft ohne System, ohne Strategie),
- oder ein professionelles Logo-System, das über Jahre funktioniert,
- oder der Einstieg in ein Corporate Design, das dein Unternehmen skalierbar macht.
Und genau deshalb variieren die Preise so stark.
Wenn du am Ende ein Logo willst, das:
- professionell wirkt,
- in Website, App, Pitch Deck & Social funktioniert,
- und wirklich zu deinem Unternehmen passt,
…dann solltest du nicht nur „eine Grafik“ einkaufen, sondern ein System.
Warum Logo-Kosten so unterschiedlich sind (und warum „günstig“ oft doppelt teuer wird)
Logo-Angebote reichen von 50 € bis 20.000 €+.
Das ist kein Zufall, sondern liegt an fünf Faktoren:
- Strategie & Positionierung
Wird einfach gestaltet – oder basiert das Logo auf Zielgruppe, Wettbewerb und Markenwirkung? - Qualität der Ausarbeitung
Sind die Kurven sauber? Ist die Typo perfekt gesetzt? Funktioniert das Logo in klein? - Logo-System statt Einzel-Logo
Bekommst du nur ein Logo oder Varianten (Icon, Wordmark, Favicon, etc.)? - Übergabe & Nutzbarkeit
Gibt es saubere Dateien (SVG/PDF), Regeln, Exporte und klare Nutzungsrechte? - Erfahrung & Verantwortung
Ein Profi haftet mit seiner Reputation. Ein „Billig-Logo“ ist oft Risiko + Nacharbeit.
Wichtig:
In der Praxis sind die Folgekosten entscheidend. Wenn ein Logo später nicht passt oder nicht skaliert, zahlst du für:
- Redesign,
- neue Website-Anpassungen,
- neue Templates,
- verlorene Zeit im Team,
- inkonsistente Markenwirkung.
Logo erstellen lassen: typische Preisbereiche (realistische Orientierung)
Hier ist eine realistische Einordnung, wie Logo-Kosten in der Praxis häufig aussehen.
(Die Zahlen sind Orientierung – nicht „Fixpreise“.)
1) Sehr günstig (Low Budget)
- oft schnelle Umsetzung, wenig Beratung,
- häufig keine Systemlogik,
- Risiko: späteres Redesign wahrscheinlich.
2) Solides Profi-Logo (häufig bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für Unternehmen)
- klarer Prozess, saubere Ausarbeitung,
- Logo-System + Exporte + Nutzungsrechte,
- optional: Mini-Guideline.
3) Premium / Brand-System-Level
- Logo eingebettet in Markenstrategie,
- Anwendungen (Website, Pitch, Social),
- Guidelines & Templates,
- ideal für Tech/SaaS, Scaleups, größere Unternehmen.
Je größer dein Unternehmen (oder dein Wachstumsziel), desto weniger ist ein Logo „Dekoration“ – und desto mehr ist es ein Investment in Vertrauen & Skalierung.
Wovon hängen die Kosten konkret ab? (Preisfaktoren, die du kennen musst)
Wenn du Angebote vergleichen willst, achte auf diese Faktoren:
1) Anzahl der Konzepte & Designrouten
2–3 starke Routen sind meist besser als 15 zufällige Varianten.
2) Tiefe des Briefings
Wird mit dir wirklich herausgearbeitet, was du brauchst – oder wird nur umgesetzt?
3) Anzahl der Varianten (Logo-System)
- Primary Logo,
- Secondary Logo,
- Icon/Signet,
- Favicon/App-Icon,
- Schwarz/Weiß, invertiert, horizontal/vertikal.
4) Typografie & Customization
Ist es ein Standard-Font oder wird Typo angepasst/individualisiert?
5) Real-World Testing
Wird getestet in:
- Website Header,
- Social Avatar,
- App Icon,
- Pitch Deck,
- Print.
6) Übergabe-Qualität
Bekommst du:
- SVG, PDF, PNG,
- Druck- und Web-Versionen,
- definierte Mindestgrößen,
- klare Nutzungsrechte?
7) Zeitrahmen & Iterationsschleifen
Zu kurze Timelines führen oft zu oberflächlichem Ergebnis.
Was du bei günstigen Logo-Angeboten oft NICHT bekommst (und warum das wichtig ist)
Viele Unternehmen wundern sich später, warum das Logo „irgendwie nicht funktioniert“.
Das liegt häufig daran, dass bei günstigen Angeboten fehlt:
- Vektor-Dateien (SVG/PDF) → du kannst nicht sauber skalieren,
- Varianten für kleine Größen → Favicon/App-Icon wirkt unlesbar,
- Nutzungsrechte → später rechtlich schwierig,
- Guidelines → Team verwendet es inkonsistent,
- ein klares Konzept → Logo wirkt austauschbar.
Wenn du das Logo später in Ads, UI oder auf Slides einsetzen willst, ist das ein echtes Problem.
Welche Logo-Pakete für Unternehmen sinnvoll sind (inkl. Empfehlung)
Hier ist eine Struktur, die für Firmen (besonders Tech/SaaS) sehr gut funktioniert:
Paket 1: Logo Basic (für frühe Phase)
- 1 Designroute + Feinschliff,
- Grundvarianten (Farbe + SW),
- Exporte Web/Print.
Gut, wenn du schnell starten musst.
Paket 2: Logo System (Empfehlung für Unternehmen)
- 2–3 Designrouten,
- Icon/Signet + Wordmark,
- Favicon/App-Icon,
- Schutzraum, Mindestgrößen,
- Export-Paket + klare Nutzung.
Perfekt für B2B, Tech, SaaS, wenn du professionell auftreten willst.
Paket 3: Logo + Corporate Design Basics (für Wachstum)
- Logo-System,
- Typografie-System,
- Farbsystem,
- erste Layout-Logik,
- Mini-Guideline + Templates (z. B. Slides/Social).
Ideal, wenn du skalieren willst und Teams konsistent arbeiten sollen.
Wenn du Tech/SaaS bist, ist Paket 2 oder 3 fast immer die richtige Wahl, weil du das Logo in vielen digitalen Kontexten brauchst.
Logo erstellen lassen: Kosten sparen – aber richtig (ohne Qualität zu verlieren)
Du kannst die Kosten sinnvoll reduzieren, ohne am Ergebnis zu sparen:
- Bereite ein gutes Briefing vor (Zielgruppe, Wettbewerb, Einsatzbereiche),
- definiere klare Must-haves und No-Gos,
- wähle weniger, aber stärkere Designrouten,
- buche ein Logo-System statt späteres Patchwork,
- plane saubere Feedback-Runden (kurz, konkret, entscheidungsfähig).
Was du nicht tun solltest:
- ohne Klarheit starten,
- zu viele Stakeholder ohne Entscheidungsstruktur,
- 20 Varianten verlangen und dann „mix & match“ spielen.
Das macht Projekte teurer – und schlechter.
Agentur vs. Freelancer: Wie wirkt sich das auf die Kosten aus?
Agentur
- oft teurer,
- mehr Prozesse, mehr Team,
- sinnvoll bei sehr großen Markenprojekten.
Freelancer/Designer (mit Corporate Design Fokus)
- oft schneller, direkter, persönlicher,
- sehr gute Qualität möglich,
- ideal für Unternehmen, die ein starkes System brauchen, aber effizient arbeiten wollen.
Wenn du Wert auf Strategie + System + digitale Skalierung legst (Tech/SaaS), ist ein spezialisierter Designer häufig ein sehr gutes Setup.
Warum Tech-Unternehmen bei Logos andere Anforderungen haben
Bei Tech und SaaS ist das Logo ständig im Einsatz:
- App Icon,
- Favicon,
- UI Header,
- Loading States / Splash Screens,
- Social Avatare,
- Plattformen (Product Hunt, G2 etc.),
- Pitch Decks und Demos.
Deshalb sind hier besonders wichtig:
- Lesbarkeit in klein,
- Icon-Variante,
- Dark/Light Mode,
- zeitlose, moderne Typo,
- klarer Kontrast,
- skalierbares System.
Wenn das Logo das nicht erfüllt, wirkt das Produkt automatisch weniger „mature“.
Häufige Fragen (FAQ) zu „Logo erstellen lassen Kosten“
Wie viel sollte ein Firmenlogo kosten?
So viel, dass du ein Logo-System bekommst, das sauber skaliert und professionell wirkt. Für Unternehmen lohnt sich meist ein „Logo System“-Setup, nicht nur ein Einzel-Logo.
Warum sind manche Logos so günstig?
Weil oft Strategie, Systemlogik, Varianten, Testing und saubere Übergabe fehlen.
Kann ich erst mit Logo starten und später Corporate Design machen?
Ja. Wichtig ist nur, dass das Logo so gebaut ist, dass es später sauber in ein Corporate Design System integriert werden kann.
Was kostet ein Logo-Redesign?
Oft ähnlich wie ein Logo-System, je nachdem wie stark die Marke weiterentwickelt wird. Ein gutes Redesign bewahrt Wiedererkennung und modernisiert systematisch.
Fazit: Der Preis ist nicht entscheidend – das Ergebnis muss funktionieren
Die Frage ist nicht „Wie billig kann ich ein Logo bekommen?“, sondern:
Wie gut trägt dieses Logo dein Unternehmen in den nächsten 3–5 Jahren?
Ein Logo ist:
- ein Vertrauenssignal,
- ein Baustein für Conversion,
- und der Kern für Corporate Design & konsistente Kommunikation.
Wenn du ein professionelles Firmenlogo erstellen lässt, solltest du ein Ergebnis bekommen, das:
✅ in allen Touchpoints funktioniert,
✅ sauber übergeben wird,
✅ und deine Marke sichtbar stärkt.
Wenn du willst, gebe ich dir eine klare Kosteneinschätzung für dein Firmenlogo
Wenn du mir kurz sagst:
- Branche & Zielgruppe,
- Einsatzbereiche (Website, App, Print, Slides),
- ob es ein Refresh oder komplett neu sein soll,
…kann ich dir sagen, welches Paket sinnvoll ist, wie lange es dauert und worauf du achten solltest.
👉 Schreib mir oder sichere dir einen Termin – dann bekommst du Klarheit.





