Was kostet Corporate Design? (und warum es keine „eine Zahl“ gibt)
Corporate Design Kosten lassen sich nicht wie ein Standardprodukt bepreisen, weil Scope und Tiefe entscheidend sind.
Ein Corporate Design kann sein:
- ein visuelles Grundpaket, das auf Website und Print funktioniert,
- ein skalierbares Corporate Design System für mehrere Teams,
- oder ein Rebranding inklusive Positionierung, Messaging und Templates.
Der Preis hängt also weniger davon ab, ob du „Corporate Design willst“, sondern davon, wie skalierbar und nutzbar das System sein soll.
Corporate Design Kosten: Welche Preisbereiche realistisch sind (Orientierung)
Hier sind realistische Preisbereiche, die Unternehmen häufig sehen – abhängig vom Umfang:
1) Corporate Design Basics (solider Start)
- Logo-System (Primary/Secondary/Icon)
- Farben + Typografie
- Grundregeln / Mini-Guideline
- erste Anwendungen (z. B. Website Header, Slides)
Gut für:
Startups, kleinere Unternehmen, Relaunch-Vorbereitung.
2) Corporate Design System (Empfehlung für Unternehmen mit Wachstum)
- komplettes Farbsystem (inkl. Neutrals + ggf. UI Colors)
- Typografie-Hierarchie
- Layout- und Grid-System
- Bildwelt, Icons, Brand Assets
- Templates (Slides, Social, Docs)
- Guidelines + Figma Library
Gut für:
Tech- und SaaS-Unternehmen, Scaleups, Unternehmen mit Marketing-Team.
3) Rebranding / Corporate Design + Strategy
- Positionierung & Brand Principles
- Corporate Design System (wie oben)
- mehr Anwendungen (Website, Produkt, Ads)
- Rollout-Unterstützung (Teams, Schulung, Umsetzung)
Gut für:
Unternehmen mit neuem Fokus, neuem Markt, M&A, Internationalisierung.
Wichtig:
Du zahlst nicht nur „Design“, sondern vor allem:
- Klarheit,
- Konsistenz,
- Wiedererkennbarkeit,
- und später eine enorme Zeitersparnis im Team.
Warum Corporate Design so teuer wirken kann (aber oft extrem viel spart)
Viele sehen Corporate Design als Kostenblock.
In der Realität ist es häufig eine Effizienz-Investition.
Ohne System entstehen Kosten durch:
- ständige Abstimmungsschleifen,
- inkonsistente Assets,
- neue Varianten für jede Kampagne,
- Branding-Reparatur nach Relaunch,
- schlechte Wiedererkennung,
- geringere Conversion.
Ein gutes Corporate Design System spart später:
- Zeit im Marketing,
- Zeit im Sales,
- Zeit im Recruiting,
- Zeit in Produktteams (Tech/SaaS),
- und reduziert Chaos in der Kommunikation.
Die wichtigsten Faktoren, die Corporate Design Kosten bestimmen
Wenn du Angebote vergleichen willst, achte auf diese Faktoren:
1) Umfang des Systems
Nur Basics oder komplettes System mit Templates und Regeln?
2) Anzahl der Anwendungen
Wie viele reale Touchpoints werden gestaltet?
Website, Pitch Deck, Social, Ads, Produkt-UI?
3) Tiefe der Guidelines
Mini-Guideline oder ausführliches Manual mit Beispielen und Do’s/Don’ts?
4) Teamgröße und Stakeholder
Je mehr Menschen entscheiden, desto mehr Abstimmung und Iteration.
5) Komplexität der Marke
Ein Produkt vs. mehrere Produkte, Subbrands, internationale Märkte.
6) Digitaler Fokus (besonders bei Tech/SaaS)
Dark Mode, Accessibility, UI-Farbstates, Produktnähe.
Das erhöht Qualität – und damit auch Aufwand.
7) Tempo & Deadlines
Wenn es „gestern“ fertig sein muss, steigt Aufwand und Intensität.
Corporate Design Pakete: Was Unternehmen wirklich brauchen (inkl. Empfehlung)
Hier ist eine Paketstruktur, die für Unternehmen sehr gut funktioniert:
Paket 1: Corporate Design Basics
- Logo-System
- Farben + Typografie
- Mini-Guideline
- 1–2 Templates (z. B. Slides)
Empfehlung, wenn:
du sauber starten willst, aber noch nicht komplett skalierst.
Paket 2: Corporate Design System (Best Value)
- komplette Systemlogik
- Brand Assets + Icon-System
- mehrere Templates (Slides, Social, Docs)
- Guidelines + Figma Library
- Testing in realen Anwendungen
Empfehlung, wenn:
du Marketing skalierst, Teams wachsen, oder Tech/SaaS bist.
Paket 3: Corporate Design + Rebranding / Strategy
- Positionierung, Tonalität, Brand Principles
- Corporate Design System
- große Anwendungspakete (Web, Ads, Produkt, Recruiting)
- Rollout-Begleitung
Empfehlung, wenn:
du dich neu positionierst oder in einen neuen Markt gehst.
Wenn du Tech/SaaS bist, ist Paket 2 oder 3 häufig sinnvoll, weil Corporate Design dort digital funktionieren muss – nicht nur „in einer Präsentation“.
Was ist bei Corporate Design Kosten oft NICHT enthalten? (wichtig beim Angebotsvergleich)
Achte darauf, ob diese Dinge enthalten sind oder extra kosten:
- Copywriting / Messaging
- Website-Design oder Umsetzung (Webflow/WordPress)
- UI Design oder Designsystem (Produkt)
- Druckdaten / Produktionsbegleitung
- Fotografie / Illustrationen
- Design Betreuung nach dem Projekt
- Template-Erweiterungen für neue Formate
Viele Unternehmen kaufen „Corporate Design“ – und merken später, dass ihnen genau die Templates fehlen, die im Alltag Zeit sparen.
Corporate Design Kosten für Tech-Unternehmen & SaaS: Worauf du achten solltest
Tech- und SaaS-Firmen brauchen Corporate Design, das stärker systematisch gedacht ist.
Wichtige Punkte:
- Logo muss als Icon funktionieren
- Farbsystem muss in UI Kontexten funktionieren
- Accessibility und Kontrast sind entscheidend
- Typografie muss UI-tauglich sein
- Produkt und Marketing müssen zusammenpassen
- Templates müssen Growth-Output ermöglichen
Wenn du hier sparst, wirkt die Marke schnell inkonsistent:
Website wirkt premium, Produkt wirkt „random“.
Oder umgekehrt.
Rebranding Kosten: Wann wird Corporate Design richtig groß?
Ein Rebranding ist nicht automatisch riesig – aber es wird größer, wenn:
- Name oder Positionierung verändert wird,
- mehrere Zielgruppen bedient werden sollen,
- internationale Märkte hinzukommen,
- mehrere Teams Assets produzieren,
- ein kompletter Website-Relaunch geplant ist,
- Produktdesign und Brand zusammengeführt werden.
Rebranding ist dann sinnvoll, wenn das Unternehmen sich stärker verändert hat als sein Auftritt.
Die häufigsten Fehler beim Budget für Corporate Design
- Nur das Logo budgetieren
Dann fehlt das System, und alles wird später improvisiert. - Templates vergessen
Teams bauen später jedes Asset neu. - Guidelines als „nice to have“ sehen
Dann verwässert alles nach wenigen Monaten. - Corporate Design wird nicht getestet
Ohne Real-World Use Cases entstehen Blindspots. - Keine Pflege einplanen
Brand Drift passiert automatisch, wenn nichts betreut wird.
Corporate Design Budget-Checkliste: Was passt zu deinem Unternehmen?
Corporate Design Basics passt, wenn:
- du am Anfang bist oder einen klaren Relaunch willst,
- wenige Leute Content erstellen,
- du erstmal ein sauberes Fundament brauchst.
Corporate Design System passt, wenn:
- du Marketing skalierst,
- Sales- und Recruiting-Material regelmäßig entsteht,
- mehrere Leute Assets bauen,
- du Tech/SaaS bist und digital konsistent wirken musst.
Rebranding / Strategy passt, wenn:
- du dich neu positionierst,
- neue Märkte erschließt,
- dein Unternehmen stark gewachsen ist,
- die Marke nicht mehr zu dem passt, was ihr heute seid.
Fazit: Corporate Design Kosten sind eine Investition in Vertrauen und Skalierung
Corporate Design ist kein Luxus.
Es ist das visuelle Fundament, das dein Unternehmen:
- professioneller wirken lässt,
- schneller kommunizieren lässt,
- konsistent im Markt positioniert,
- und langfristig Wachstum unterstützt.
Wenn du richtig investierst, sparst du später Zeit und vermeidest Markenchaos.
Wenn du willst, gebe ich dir eine klare Kosteneinschätzung für dein Corporate Design
Wenn du mir kurz sagst:
- Branche & Zielgruppe,
- welche Touchpoints wichtig sind (Website, Produkt, Slides, Social),
- ob es ein Update oder Rebranding ist,
- wie groß euer Team ist,
…kann ich dir sehr schnell sagen:
- welches Paket sinnvoll ist,
- was du realistisch budgetieren solltest,
- und wo du nicht sparen solltest.
👉 Schreib mir oder sichere dir einen Termin – dann bekommst du Klarheit.





