Branding Kosten für SaaS: Was sinnvoll ist – und was nicht

Spätestens wenn SaaS-Unternehmen wachsen, kommt die Frage auf: Was kostet gutes Branding – und lohnt sich das wirklich?

Zwischen günstigen Freelancern, Designstudios und spezialisierten Agenturen

liegen enorme Preisunterschiede.

Dieser Artikel hilft dir zu verstehen:

  • welche Branding-Kosten im SaaS realistisch sind
  • wofür du Geld ausgeben solltest
  • wo Unternehmen unnötig Budget verbrennen
  • und wie du Branding wirtschaftlich bewertest

Warum SaaS-Branding kein Fixpreis-Thema ist

Branding ist kein Produkt von der Stange.

Die Kosten hängen stark ab von:

  • Unternehmensphase
  • Komplexität des Produkts
  • Zielgruppe (SMB vs. Enterprise)
  • Umfang (Strategie, Design, Umsetzung)

Deshalb sind pauschale Aussagen wie

„Branding kostet X Euro“ meist irreführend.

Typische Preisranges für SaaS-Branding

💡 Early Stage / MVP


5.000 – 15.000 €

Enthält meist:

  • Basis-Positionierung
  • einfaches visuelles System
  • Logo & Grunddesign

Geeignet für:

→ frühe Validierung, kein Scale-Fokus

🚀 Growth Stage SaaS

15.000 – 40.000 €

Enthält:

  • klare Positionierung
  • Markenstrategie
  • Design-System
  • Website-Design

Geeignet für:

→ Wachstum, Marketing, Sales-Fokus

🏗 Scale-up / Post-Funding

40.000 – 100.000 €+

Enthält:

  • tiefgehende Markenstrategie
  • komplexe Stakeholder
  • internationales Setup
  • umfassende Umsetzung

Geeignet für:

→ Skalierung, Enterprise, Investoren

Wofür sich Branding-Kosten im SaaS wirklich lohnen

✅ Positionierung & Strategie

Der größte Hebel.

Ohne klare Positionierung ist jedes Design teuer.

✅ Verständliche Kommunikation

Komplexe Produkte brauchen Klarheit.

➡️ Spart Zeit im Sales

➡️ Erhöht Conversion

✅ Skalierbares Design-System

Einmal sauber aufgesetzt, spart es langfristig:

  • Zeit
  • Kosten
  • Inkonsistenzen

✅ Website als Conversion-Tool

Die Website ist oft der wichtigste Vertriebskanal.

Wofür SaaS-Unternehmen unnötig Geld ausgeben

❌ Reines Logo-Redesign ohne Strategie

❌ Trenddesign ohne Langlebigkeit

❌ Branding ohne Einbindung von Marketing & Sales

❌ Zu früh zu viel Umfang

Branding als Investition – nicht als Kostenpunkt

Gutes SaaS-Branding wirkt auf:

  • CAC
  • Conversion Rate
  • Sales-Zyklen
  • Vertrauen
  • Unternehmenswert

Ein Beispiel:

Schon eine kleine Conversion-Steigerung kann Branding-Kosten schnell amortisieren.

Branding vs. Marketing Budget: Die richtige Balance

Ein häufiges Problem:

  • hohes Marketingbudget
  • schwaches Branding

➡️ Ergebnis: steigende Kosten, sinkende Effizienz.

Besser:

  • zuerst klare Marke
  • dann Marketing skalieren

Wann günstiges Branding sinnvoll sein kann

Günstig ist okay, wenn:

  • Produkt noch unscharf ist
  • Zielgruppe noch getestet wird
  • kein großer Vertriebsdruck besteht

Teuer wird Branding erst dann,

wenn es falsch investiert ist.

Wie du Branding-Angebote richtig vergleichst

Statt nur Preise zu vergleichen, frage:

  • Was ist das Ziel?
  • Was wird konkret geliefert?
  • Wie wird Strategie erarbeitet?
  • Wer arbeitet am Projekt?

Das teuerste Angebot ist nicht immer das beste –

aber das billigste fast nie.

Fazit: Was gutes SaaS-Branding kosten darf

Branding-Kosten müssen:

  • zur Phase passen
  • klaren Nutzen haben
  • auf Wachstum einzahlen

Nicht jedes SaaS braucht sofort ein großes Rebranding.

Aber jedes SaaS braucht Klarheit.


Wenn du unsicher bist, welches Branding-Investment für eure Phase sinnvoll ist, kann eine ehrliche Einschätzung helfen, Fehlentscheidungen zu vermeiden.
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